Pressemitteilung: Post muss Kürzungen bei der Briefentlehrung zurücknehmen

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22. November 2011

Haben Sie es auch übersehen? Die Deutsche Post AG hat in den letzten Monaten klammheimlich ihre Briefleerungszeiten reduziert. Besonders die Nachtbriefleerungen an vielen Briefkästen mit dem „roten Punkt“ sind ersatzlos gestrichen worden – der markante Punkt blieb vielerorts aber erhalten und wog viele Menschen in Sicherheit.

„Gerade in den Außenbereichen Reinickendorfs ist die Entscheidung der Deutschen Post eine erhebliche Beeinträchtigung bei den Zustellzeiten, weil die am späten Nachmittag und am Abend eingeworfenen Briefe nun nicht am selben Tag weitertransportiert werden. Dass Briefkästen zum Teil noch heute den „roten Punkt“ führen treibt darüber hinaus die Bürger in die Irre!“, kritisiert der Initiator für eine Rücknahme dieser Maßnahme und Lübarser SPD-Bezirksverordnete Thorsten Koch die Belastungen für seinen und andere Ortsteile in Reinickendorf.

Mit einem Antrag in der vergangenen Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung, dem sich die übrigen Fraktionen angeschlossen haben, wird die Deutsche Post AG nun vom Bezirk aufgefordert diese Kürzungen zurückzunehmen. Das Bezirksamt wurde von der SPD aufgefordert, sich bei der Deutschen Post für eine Rücknahme der Entscheidungen schnell stark zu machen.

„Die Entscheidung der Deutschen Post hat viele Bürger aufgebracht. Die Schließung von Filialen ist das eine, aber nun die Leerungszeiten der Briefkästen in der Fläche so erheblich zu kürzen, unterläuft den Versorgungsauftrag, den die Deutsche Post für die Menschen übernommen hat, erheblich.“, unterstreicht Koch seine Kritik.