Pressemitteilung: SPD-Fraktion begrüßt Reinickendorfer Integrationsbeauftragten

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28. November 2012

Die SPD-Fraktion in der Reinickendorfer Bezirksverordnetenversammlung begrüßt, dass es seit dem 7. November mit Oliver Rabitsch nun endlich auch in Reinickendorf einen bezirklichen Integrationsbeauftragten gibt. Dazu erklärt die Vorsitzende des Integrationsausschusses Karin Hiller-Ewers: „Der neue Integrationsbeauftragte hat sich in dieser Woche im Integrationsausschuss vorgestellt, und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Die Einsetzung eines Integrationsbeauftragten ist in der Vergangenheit immer an der Reinickendorfer CDU gescheitert, die noch vor gut einem Jahr die Augen vor der Notwendigkeit einer zentralen Ansprechperson zum Thema Migration verschloss. 2011 stimmte dann eine knappe Mehrheit der BVV – gegen die Stimmen der CDU-Fraktion – für einen bezirklichen Integrationsbeauftragten. Reinickendorf ist so der letzte Berliner Bezirk, der diese wichtige Position besetzt, die inzwischen im Berliner Partizipations- und Integrationsgesetz für jeden Bezirk vorgesehen ist.

Als erste Aufgabe des neuen Integrationsbeauftragten wünscht sich die SPD-Fraktion eine Analyse der Ist-Situation der in Reinickendorf lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. „Sobald diese erfolgt ist wollen wir, dass gemeinsam mit dem Integrationsausschuss der BVV ein ressortübergreifendes Integrationskonzept für Reinickendorf erarbeitet wird, das Handlungsstrategien und die Gestaltung des Integrationsprozesses in Reinickendorf beinhaltet und sich in das Integrationskonzept des Landes Berlin einfügt“, erläutert Karin Hiller-Ewers. „Der Integrationsausschuss hat dem Integrationsbeauftragten für seine Arbeit die volle Unterstützung zugesichert.